Exakt 10 Jahre nach ihren zehnten Studioalbum „Disposable Income“ (siehe Review in der Verbotenen Früchte Nr. 8!) bringen SNUFF um Mastermind Duncan Redmonds das elfte Studialbum „5-4-3-2-1…perhaps ?“ auf den Markt. Als wären diese 10 Jahre überhaupt nicht gewesen, schließt sich das neue Album nahtlos an „Disposable Income“ an und überzeugt wie (damals) gewohnt mit SNUFF typischen harten, aber auch melodischen Punkrock, partiell untermalt mit ihrer auffälligen rockigen Hammondorgel, welches den Songs dann noch einen Touch Reggaefeeling verpasst. Und so vergehen die 11 Songs der Londoner Legende wie im Fluge, einfach nur schön und dazu ruft die Platte bei mir dann auch noch die Erinnerung aus den goldenen 90ern auf, als ich mit SNUFF geradezu groß geworden bin.
Einzig der Song „In the Stocks“, der als Bonustrack nochmals in akustischer Form zu hören ist, kommt in dieser Form nicht so gut bei mir an. Die Version hätten die Londoner, die jetzt seit über 25 Jahren incl. einer Pause bestehen, auch weglassen können. 28 Minuten Top und 3 Minuten naja, aber das ich für diese 28 Minuten soooo lange warten musste, mal von Konzerten wie 2011 (siehe Bericht in der Verbotenen Früchte Nr. 20!) abgesehen, war wirklich unsportlich. Aber beim hören ist aller Kummer vergessen J
Schade nur, dass ich kein Booklet habe und daher die Texte nicht mitsingen / abfeiern kann Punktabzug !




