ARLISS NANCY – wild american runners

Review

ARLISS NANCY

wild american runners

Genre
CD
Label
Gunnar Records, Broken Silence
Datum
04.10.2013
Autor
Karsten Conform
7 /10
Wenn ich nicht wüßte, dass mir gerade ARLISS NANCY aus dem mittleren Westen der USA aus den Boxen entgegen kommt, hätte ich meine Daumen drauf verwettet gerade Frankie Stubbs von den göttlichen LEATHERFACE zu hören. Diese Reibeisenstimme.... dabei sind gerade mal 30 Sekunden von "Wild American Runners" zu hören gewesen.... Sehr ähnlich, ein Hauch fehlt Sänger Cory Call vielleicht noch an Frankies einzigartiger (?) Stimme, aber es ist nicht viel, zumal auch die Musik von ARLISS NANCY an die aktuelleren Songs von LEATHERFACE erinnern. Im diesen Zuge sei auch THE GASLIGHT ANTHEM und HOT WATER MUSIC erwähnt, in dessen Spuren ARLISS NANCY wandern und das recht gut.
Subjektiv gesehen fehlt mir ein bisschen das kämpferische in den gefühlsbetonten Rock-Melodien der 12 Songs, die durch das verzieren mittels Klavier- und Orgeltönen sowie einen leichten Countrysound teilweise sehr besinnlich ausfallen. Aber das soll das Album, welches übrigens schon das dritte von ARLISS NANCY ist, nicht schlecht machen. Für ruhigere Stunden sind die Amis halt besser geeignet als die Engländer um Frankie Stubbs.
Und da die Amis ja nix zeigen dürfen, ist die nackte tätowierte Lady auf dem Albumcover leider nur in Streifen zu sehen.... Mehr kann ich auch nicht zum Booklet zu sagen, da es mir nicht vorliegt :-( Aber immerhin hat man mir die Texte zur Verfügung gestellt, somit gibt es auch keinen Minuspunkt, was ich ansonsten immer mache.
Das Album mit seinen 40 Minuten gibt es übrigens nicht nur auf CD sondern auch auf Vinyl mit einen Download-Code. Daumen nach oben !

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