
Was den Inhalt betrifft, so ist es wenig überraschend LoFi-Garagenrock mit schrägen Sounds als Würze. Will heißen, da hat sich scheinbar jemand in einem verlassenen U-Bahn-Schacht eingenistet, dazu eine Ration psychedelischer Medikamente und losgerockt, bis er von den Ratten verjagt wurde. Ja, einer ist das, Seth Sutton. Mit gelegentlichen Gästen, aber meist allein mit seinem Instrumentarium. Das merkt man so nicht, es klingt nach einer Band. Aber irgendwann würde ich da sicher auch anfangen, mit mir selbst zu reden und meine Stimme so klingen zu lassen wie aus einer anderen Dimension.
Die 13 Stücke haben Power, gute Melodien werden eher zufällig eingestreut, insgesamt ist es aber nichts, was ich mir öfters geben werde. Bei aller spinnerten Coolheit fehlt mir bei solcher Musik das besondere Etwas, das mich an den Ohren hochzieht und nicht loslässt. Für alle, die sich in die Details eines scheppernden Untergrund-Rock vertiefen können, könnte das etwas sein.



