
27 Jahre (!) nach ihrer Gründung 1990 kommt jetzt das Album heraus, welches das erste Mal nach einem Vogel benannt ist und auf den schönen Namen “Flamingo“ hört. Abgebildet ist allerdings ein weißer Pfau auf dem Front-und Backcover. Standen keine Flamingo-Bilder zur Verfügung oder möchte uns die Band damit verwirren? Das Innencover lässt allerdings sofort Gedanken an aufblasbare Flamingos aufkommen.
Was für Gedanken lässt die Musik aufkommen?
Schon während der ersten Minuten des Hörens fällt positiv auf, dass THE PEACOCKS sich nicht groß verändert haben. Es sind immer noch die anspruchsvoll arrangierten Songs im Rockabilly, seltener im Psychobilly-Gewand, die es mit groovenden Melodien schaffen, dass man unwillkürlich mitsummt, mitwippt und einfach gute Laune bekommt.
Es sind immer noch diese süßen Melodien die sich ins Gehirn fräßen und einen den Refrain mitsingen lassen. Besonders zu nennen ist hier “Hooray“.
Die Band ist mit ihren zwölf Songs vielleicht etwas ruhiger geworden, was das Tempo angeht, wobei ich das mit Vorsicht genießen würde. Es kann auch an der Aufnahme liegen, die trotz allen Ecken und Kanten etwas glattgebügelter rüber kommt als bei den Vorgängeralben.
Wo schaut man sich Bands am liebsten an? Richtig, live im Club!
Live ist die Band seit jeher eine Bank, die es sich anzuschauen lohnt. Besonders im kleinen Club kommt die Energie perfekt rüber. Die drei Schweizer haben auf der Bühne mehr Energie als manche Band die doppelt so groß ist. Perfekt eingespielt sind die Jungs, sehen cool aus und machen noch viel coolere Musik. Was will das Billy-Herz mehr?
Anzusehen gibt es die Band ab Ende März. Die genauen Tourdaten stehen auf der Homepage. Hingehen wird dringend empfohlen!



