THE BABOON SHOW – GOD BLESS YOU ALL

Review

THE BABOON SHOW

GOD BLESS YOU ALL

Genre
CD
Label
Kidnap Music
Datum
04.01.2023
Autor
Frank
8 /10

THE BABOON SHOW haben sich von einem Geheimtipp, über die Jahre zu einer Band gemausert die fast jeder gut findet. Für ihre energetischen, wenn nicht gar als extrem zu beschreibenden Live-Shows ist die Band genauso berühmt wie berüchtigt. Sängerin Cecilia wird für ihre freizügige Bühnenshow von vielen geliebt, vor allem auch von Frauen, die in ihr eine Identifikationsfigur für die eigene Emanzipation sehen. Außerdem nimmt Cecilia kein Blatt vor den Mund. Sie sagt was die denkt und sie denkt, was sie sagt. Natürlich gehört eine ordentliche Portion Provokation auch dazu. Man ist ja schließlich Punkrockerin. Genau so ist auch der Sound der Schweden.

Der Zauber von THE BABOON SHOW liegt im Zusammenspiel von Musik und ehrlichem, authentischem Auftreten. Schweden-Punkrock mit Rotz und viel Groove.

Das zehnte Album der Vier steht diesem in nichts nach.

Die Stimme von Cecilia Boström kommt auf “God bless you all“ vielleicht noch ein wenig rauher, kratziger, keifiger rüber als sonst. Das gibt den Songs nicht nur sehr viel Charakter sondern macht sie auch zu etwas einzigartigem. Die Stimme gibt den Songs ein Alleinstellungsmerkmal.Die Songs von THE BABOON SHOW können überall heraus gehört werden. Die Musik besteht aus schönen Punkrockmelodien mit Platz für Gitarrensoli und Chören. Also alles, für was die Schweden bekannt und beliebt sind.

An dem Album ist für Fans der Band wenig auszusetzen und Neueinsteiger finden mit dem Album zwölf Songs vor, die die Band perfekt repräsentieren.

Ich selber komme an den Gesang von Cecilia leider nach wie vor nicht so ran. Die Stimme ist nicht meins und wird es in dieser Form wahrscheinlich auch niemals werden. Dies ist aber meine persönliche Meinung und soll die Klasse der Band nicht in Abrede stellen.

Wenn ich was Geiles aus Schweden hören will, dann ziehe ich mir The Hives rein. Immerhin etwas von The Hives ist auch auf “God Bless You all“ enthalten, denn Johan Gustafsson hat das Album produziert. Wenn man ganz genau hinhört, sind The Hives auch nicht ganz so weit entfernt.

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